Digital Process Optimization bezeichnet die datengetriebene, kontinuierliche Optimierung von Fertigungsprozessen.
Statt Einzelaktionen („Workshop, Maßnahmenliste, dann wieder Alltag“) werden:
Kurz: Digital Process Optimization macht aus Bauchgefühl-Verbesserung einen geschlossenen, digitalen Regelkreis – von der Maschine bis zum Management.
Für Produktionsleitung, OPEX- und Werkeverantwortliche ist die Frage immer gleich:
Digital Process Optimization liefert genau dort Value:
sichtbare Hebel: wo gehen Minuten, Teile, Material wirklich verloren?
Priorisierung nach Business-Impact: welche Linien, Produkte, Schichten sind die größten Stellhebel?
messbare Ergebnisse: Vorher/Nachher in KPIs, nicht nur subjektive Einschätzung.
Darum eignet sich das Thema ideal als Lead-Magnet: Jeder Fertigungsleiter versteht den Nutzen sofort – ohne Buzzword-Erklärung.
Herzstück von Digital Process Optimization ist eine robuste Prozessdatenanalyse:
Typische Analysen:
Ohne diese Basis bleibt Prozessoptimierung reaktiv und personenabhängig. Mit sauber aufgesetzter Prozessdatenanalyse werden Mustereffekte sichtbar, die man auf dem Shopfloor sonst nie sieht.
Die beste Analyse bringt nichts, wenn Prozesse danach gleich bleiben. Digital Process Optimization heißt deshalb immer auch Workflow-Optimierung:
Standardisierung: klar definierte Soll-Prozesse für Rüsten, Störungsbehebung, Qualitätsprüfungen, Rework.
digitale Workflows im MES:
Störung → digitale Ursache-Auswahl, Eskalation, Kommentar.
NOK-Teil → automatisiertes Rework- oder Scrap-Handling.
Abweichung in Prozessdaten → Alarm, Sperre, zusätzliche Prüfung.
Automatisierung: „Wenn X passiert, tue Y“ – statt „jemand muss daran denken“.
Ziel: weniger Chaos, weniger Ad-hoc-Kommunikation, mehr reproduzierbare Abläufe, die sich auf KPIs auswirken.
Digital Process Optimization funktioniert als Loop:
Messen
Live-KPIs wie OEE, FPY, Scrap, Durchsatz, Rüstzeiten werden aus Rohdaten berechnet.
Analysieren & Priorisieren
Top-Verluste identifizieren, z. B. „Rüsten Linie A“, „Störung X Maschine B“, „Scrap Variante C“.
Maßnahmen & Workflow-Anpassung
Konkrete Prozessänderungen einführen (Standard-Work, zusätzliche Checks, geänderte Parameter, automatisierte Workflows).
Nachmessen
Vorher/Nachher-Vergleich derselben KPIs – pro Linie, Produkt, Schicht.
Dieser KPI-Loop ist der Unterschied zwischen einmaligem Verbesserungsprojekt und dauerhafter digitaler Prozessoptimierung.
Ein Cloud-MES ist in der Praxis die zentrale Plattform, um Digital Process Optimization umzusetzen:
Damit werden alle Bausteine – Prozessdatenanalyse, Workflow-Optimierung, KPI-Loop – in einem System abgebildet, statt in Excel, E-Mail und Einzeltools.
Für ein Cloud-MES wie SYMESTIC ist Digital Process Optimization ein Kern-Use-Case:
Echtzeit-Transparenz
OEE, Stillstände, Stückzahlen, Scrap, FPY pro Maschine, Linie und Schicht in Echtzeit – inkl. Drilldown auf Auftrags- und Ursachenebene.
Analytik statt Bauchgefühl
Standardisierte Auswertungen für Top-Stopper, Verlustarten, Rework- und Scrap-Strukturen machen sichtbar, wo der größte Hebel liegt.
Workflow- und Regel-Engine
Störungen, Qualitätsabweichungen oder Prozessdaten-Events können definierte Workflows auslösen: Sperren, Alarme, zusätzliche Prüfungen, Rework-Aufträge.
Cloud-Setup
Implementierung in Wochen statt in klassischen MES-Projektlaufzeiten; Rollout von Best-Practice-Workflows und KPI-Sets auf weitere Linien/Werke per Template.
Damit wird Digital Process Optimization von SYMESTIC nicht nur ein Buzzword, sondern ein konkreter Geschäftshebel: geringere Kosten pro Gutteil, stabilere Termine, messbar bessere OEE – basierend auf Prozessdatenanalyse und durchgängig digitalisierten Workflows.