Data-Driven Decision heißt: Entscheidungen in der Fertigung basieren auf Fakten aus Produktionsdaten, nicht auf Bauchgefühl oder Einzel-Excel.
Typische Fragen, die damit beantwortet werden sollen:
Kernprinzip: Eine saubere Datenbasis, konsistente KPIs und Echtzeit-Transparenz, auf die sich alle – vom Werker bis zur Geschäftsführung – stützen.
Ohne Datenintegration gibt es keine Data-Driven Decisions, sondern Datensilos.
Datenintegration bedeutet:
All das wird in einer Manufacturing Integration Platform / einem MES:
Erst damit entstehen robuste Kennzahlen: OEE, FPY, Scrap, Durchlaufzeiten, Cost-per-Part, Termintreue.
Die Schlagworte meinen unterschiedliche Reifegrade derselben Entwicklung:
Digital Enterprise
Kernprozesse sind digital abgebildet: ERP, MES, PLM, CMMS etc. Es gibt durchgängige Datenflüsse statt Insellösungen.
Smart Enterprise
Daten werden aktiv genutzt, um Prozesse zu steuern und zu optimieren: KPI-gestütztes Shopfloor-Management, automatisierte Workflows, datenbasierte KVP-Programme.
Intelligent Manufacturing
Nächste Stufe: Vorhersage und Selbstoptimierung. Einsatz von Advanced Analytics, Predictive Maintenance, Predictive Quality, automatisierter Auftrags- und Ressourcensteuerung.
Der Übergang zwischen den Stufen ist kein Big Bang, sondern eine Roadmap: von Transparenz → Steuerung → Vorhersage → (teilweise) Autonomie.
Ein Cloud-MES ist praktisch der Enabler für Data-Driven Decisions im Werk:
Datenerfassung & -integration
Maschinendaten, Qualitätsdaten, Aufträge und Schichtinformationen laufen in einem System zusammen.
KPI- & OEE-Layer
OEE, FPY, Scrap, Durchsatz, Stillstände, Termintreue werden automatisch berechnet und rollenbasiert visualisiert.
Workflows & Automatisierung
Ereignisse (Störung, OEE-Drop, Qualitätsabweichung) lösen definierte Workflows aus: Alarme, Eskalationen, Sperren, Rework-Wege, Wartungsaufträge.
Cloud-Architektur
Einheitliche Daten- und KPI-Logik über mehrere Werke, schneller Rollout neuer Use Cases, niedriger IT-Overhead.
Damit wird das MES zur operativen Schicht eines Digital / Smart Enterprise – statt nur „Datensenke“ zwischen ERP und Shopfloor.
Im Kontext eines Cloud-MES wie SYMESTIC bedeutet das konkret:
Data Integration
Standardisierte Anbindung von Maschinen (OPC UA, Gateways), Integration von ERP-Auftragsdaten und Qualitätsinformationen in einem konsistenten Modell.
Digital Factory / Digital Shopfloor
Live-Transparenz über Status, OEE, Scrap, Durchlaufzeiten – Grundlage für Digital-Factory-Entscheidungen in Produktion, OPEX und Management.
Smart / Intelligent Manufacturing
Aufbauend auf dieser Basis lassen sich Themen wie Predictive Maintenance, Predictive Quality, Digital Process Optimization, Smart Maintenance etc. schrittweise implementieren.
Das Keyword-Cluster Data-Driven Decision / Data Integration / Digital Enterprise / Smart Enterprise / Intelligent Manufacturing ist damit das Dach über allen Digital-Factory-Themen:
Wer diese drei Ebenen sauber verbindet, macht aus „Digitalisierung“ ein steuerbares Digital Enterprise – mit messbarem Effekt auf OEE, Kosten pro Gutteil und Termintreue.