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Data-Driven Decision in der Fertigung: Datenintegration

Was bedeutet „Data-Driven Decision“ im Manufacturing?

Data-Driven Decision heißt: Entscheidungen in der Fertigung basieren auf Fakten aus Produktionsdaten, nicht auf Bauchgefühl oder Einzel-Excel.

Typische Fragen, die damit beantwortet werden sollen:

  • Welche Linie / Maschine ist wirklich Engpass – belegt durch OEE, Durchsatz, Scrap?
  • Welche Kunden-/Produktkombinationen sind profitabel, welche nicht?
  • Wo entsteht die meiste Verschwendung: Stillstände, Nacharbeit, Materialverluste?

Kernprinzip: Eine saubere Datenbasis, konsistente KPIs und Echtzeit-Transparenz, auf die sich alle – vom Werker bis zur Geschäftsführung – stützen.

Datenintegration / Data Integration: technische Pflichtbasis

Ohne Datenintegration gibt es keine Data-Driven Decisions, sondern Datensilos.

Datenintegration bedeutet:

  • Shopfloor-Daten: Maschinenzustände, Stückzahlen, Stillstände, Prozesswerte, Qualitätsprüfungen.
  • Business-Daten: Aufträge, Stücklisten, Kunden, Kosten, Liefertermine aus ERP/APS.
  • Kontext-Daten: Schichten, Mitarbeiter, Werkzeuge, Materialien.

All das wird in einer Manufacturing Integration Platform / einem MES:

  • technisch zusammengeführt (OPC UA, APIs, Edge-Gateways),
  • fachlich modelliert (Linien, Assets, Aufträge, Produkte),
  • zeitlich synchronisiert (Echtzeit oder nahezu Echtzeit).

Erst damit entstehen robuste Kennzahlen: OEE, FPY, Scrap, Durchlaufzeiten, Cost-per-Part, Termintreue.

Digital Enterprise, Smart Enterprise, Intelligent Manufacturing

Die Schlagworte meinen unterschiedliche Reifegrade derselben Entwicklung:

  • Digital Enterprise
    Kernprozesse sind digital abgebildet: ERP, MES, PLM, CMMS etc. Es gibt durchgängige Datenflüsse statt Insellösungen.

  • Smart Enterprise
    Daten werden aktiv genutzt, um Prozesse zu steuern und zu optimieren: KPI-gestütztes Shopfloor-Management, automatisierte Workflows, datenbasierte KVP-Programme.

  • Intelligent Manufacturing
    Nächste Stufe: Vorhersage und Selbstoptimierung. Einsatz von Advanced Analytics, Predictive Maintenance, Predictive Quality, automatisierter Auftrags- und Ressourcensteuerung.

Der Übergang zwischen den Stufen ist kein Big Bang, sondern eine Roadmap: von Transparenz → Steuerung → Vorhersage → (teilweise) Autonomie.

Rolle eines Cloud-MES: Dreh- und Angelpunkt der Data-Driven Decisions

Ein Cloud-MES ist praktisch der Enabler für Data-Driven Decisions im Werk:

  • Datenerfassung & -integration
    Maschinendaten, Qualitätsdaten, Aufträge und Schichtinformationen laufen in einem System zusammen.

  • KPI- & OEE-Layer
    OEE, FPY, Scrap, Durchsatz, Stillstände, Termintreue werden automatisch berechnet und rollenbasiert visualisiert.

  • Workflows & Automatisierung
    Ereignisse (Störung, OEE-Drop, Qualitätsabweichung) lösen definierte Workflows aus: Alarme, Eskalationen, Sperren, Rework-Wege, Wartungsaufträge.

  • Cloud-Architektur
    Einheitliche Daten- und KPI-Logik über mehrere Werke, schneller Rollout neuer Use Cases, niedriger IT-Overhead.

Damit wird das MES zur operativen Schicht eines Digital / Smart Enterprise – statt nur „Datensenke“ zwischen ERP und Shopfloor.

Data-Driven Decision & SYMESTIC (Einordnung für Leads)

Im Kontext eines Cloud-MES wie SYMESTIC bedeutet das konkret:

  • Data Integration
    Standardisierte Anbindung von Maschinen (OPC UA, Gateways), Integration von ERP-Auftragsdaten und Qualitätsinformationen in einem konsistenten Modell.

  • Digital Factory / Digital Shopfloor
    Live-Transparenz über Status, OEE, Scrap, Durchlaufzeiten – Grundlage für Digital-Factory-Entscheidungen in Produktion, OPEX und Management.

  • Smart / Intelligent Manufacturing
    Aufbauend auf dieser Basis lassen sich Themen wie Predictive Maintenance, Predictive Quality, Digital Process Optimization, Smart Maintenance etc. schrittweise implementieren.

Das Keyword-Cluster Data-Driven Decision / Data Integration / Digital Enterprise / Smart Enterprise / Intelligent Manufacturing ist damit das Dach über allen Digital-Factory-Themen:

  • Data Integration = technische Schicht
  • Cloud-MES (z. B. SYMESTIC) = Prozess- & KPI-Schicht
  • Data-Driven Decision = Management- und Transformationsschicht

Wer diese drei Ebenen sauber verbindet, macht aus „Digitalisierung“ ein steuerbares Digital Enterprise – mit messbarem Effekt auf OEE, Kosten pro Gutteil und Termintreue.

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