MES: Definition, Funktionen & Nutzen 2026
MES (Manufacturing Execution System): Funktionen nach VDI 5600, Architekturen, Kosten und Praxisergebnisse. Mit Implementierungsdaten aus 15.000+ Maschinen.
Schedule Adherence (Planungstreue) ist eine Produktionskennzahl, die misst, wie genau Fertigungsaufträge in der geplanten Zeit, Menge und Reihenfolge abgeschlossen werden. Sie zeigt die Synchronität zwischen Produktionsplanung und realer Ausführung auf dem Shopfloor.
Die einfachste Formel:
Schedule Adherence = (Plangemäß abgeschlossene Aufträge / Geplante Aufträge) x 100
Wenn in einer Schicht 20 Aufträge geplant waren und 17 davon in der geplanten Zeit, Menge und Reihenfolge abgeschlossen wurden, beträgt die Schedule Adherence 85 %.
Schedule Adherence ist nicht eine einzelne Kennzahl, sondern ein Oberbegriff für drei Dimensionen der Planungstreue:
| Dimension | Was wird gemessen | Formel | Typisches Problem bei Abweichung |
|---|---|---|---|
| Mengentreue (Quantity Adherence) | Wurde die geplante Stückzahl produziert? | Ist-Menge / Soll-Menge x 100 | Teillieferungen, Unterproduktion, Fehlmengen beim Kunden. |
| Zeittreue (Time Adherence) | Wurde der Auftrag zum geplanten Zeitpunkt fertiggestellt? | Aufträge termingerecht / Geplante Aufträge x 100 | Verspätete Lieferungen, Expressfrachtkosten, Vertragsstrafen. |
| Sequenztreue (Sequence Adherence) | Wurden die Aufträge in der geplanten Reihenfolge abgearbeitet? | Aufträge in korrekter Reihenfolge / Geplante Aufträge x 100 | Materialfluss-Störungen, Rüst-Chaos, Engpässe bei nachgelagerten Prozessen. |
Eine vollständige Schedule Adherence bildet alle drei Dimensionen ab: Zeit, Menge und Reihenfolge. In der Praxis wird oft nur die Mengentreue gemessen, weil sie am einfachsten zu erfassen ist. Aber die Sequenztreue ist in vielen Fertigungen die kritischere Grösse, besonders in JIT/JIS-Umgebungen.
Die OEE misst die Effizienz einer Maschine: Wie viel Prozent der theoretisch möglichen Ausbringung wurde tatsächlich erreicht? Die Schedule Adherence misst etwas Anderes: Wurde das Richtige produziert?
Eine Maschine kann eine OEE von 90 % haben und trotzdem den falschen Auftrag produzieren. Der Auftrag, der erst nächste Woche dran war, wurde vorgezogen, weil er einfacher zu rüsten war. Die OEE sieht gut aus. Die Schedule Adherence nicht.
| Kriterium | OEE | Schedule Adherence |
|---|---|---|
| Was wird gemessen? | Effizienz der Maschine (Verfügbarkeit x Leistung x Qualität). | Übereinstimmung von Planung und Ausführung (Zeit, Menge, Reihenfolge). |
| Bezugsebene | Einzelne Maschine oder Linie. | Auftrag, Arbeitsplatz, Linie, Werk. |
| Blindspot | Sagt nicht, ob das Richtige produziert wurde. Hohe OEE bei falschem Auftrag ist wertlos. | Sagt nicht, wie effizient die Maschine lief. 100 % Schedule Adherence bei 50 % OEE ist teuer. |
| Typische Nutzer | Produktionsleitung, Instandhaltung, KVP. | Produktionsplanung, Logistik, Vertrieb, Supply Chain Management. |
| Zusammenhang | OEE beeinflusst Schedule Adherence: Wenn die Maschine steht, kann der Auftrag nicht termingerecht fertig werden. | Schedule Adherence beeinflusst OEE: Häufige Umplanungen erzwingen ungeplante Rüstvorgänge, die die OEE-Verfügbarkeit senken. |
Die beiden Kennzahlen ergänzen sich: Die OEE zeigt, wie gut die Maschine läuft. Die Schedule Adherence zeigt, ob die Maschine das Richtige zum richtigen Zeitpunkt produziert. Wer nur OEE misst, optimiert die Effizienz. Wer Schedule Adherence dazu nimmt, optimiert die Lieferfähigkeit.
Ein häufiges Muster in der Praxis: Schichtführer oder Maschinenbediener ziehen einfache Aufträge vor und schieben schwierige nach hinten. Das nennt sich Cherry Picking. Die Stückzahlen sehen am Ende der Schicht gut aus. Die Mengentreue ist hoch.
Was dabei passiert:
Die Mengentreue allein erkennt dieses Problem nicht. Nur die Sequenztreue macht es sichtbar. In JIT/JIS-Umgebungen (Automotive) ist die Sequenztreue die kritischste Dimension, weil die Teile in exakter Reihenfolge beim OEM ankommen müssen. Ein Teil in falscher Reihenfolge kann einen Bandabriss beim Kunden verursachen.
Eine niedrige Schedule Adherence ist selten ein Maschinenproblem. Sie ist ein Symptom für Brüche zwischen Planung und Ausführung.
| Ursachenkategorie | Typische Ursachen | Auswirkung auf Schedule Adherence |
|---|---|---|
| Planungsqualität | Unrealistische Planzeiten, fehlende Rüstzeiten im Plan, Kapazität überschätzt, Materialverfügbarkeit nicht geprüft. | Plan ist von Anfang an nicht einhaltbar. Schedule Adherence sinkt, obwohl die Produktion "alles richtig macht". |
| Ungeplante Stillstände | Maschinenausfälle, Werkzeugbruch, Qualitätsprobleme, fehlendes Material. | Aufträge verzögern sich. Folgetermine werden nicht eingehalten. Dominoeffekt auf nachfolgende Aufträge. |
| Manuelle Umplanung | Schichtführer ändern die Reihenfolge eigenmächtig (Cherry Picking). Eilaufträge werden ohne Planungsfreigabe eingeschoben. | Sequenztreue sinkt. Rüstzeiten steigen. Materialfluss wird unterbrochen. |
| Fehlende Echtzeittransparenz | Kein aktueller Auftragsstatus verfügbar. Planung arbeitet mit veralteten Daten. Abweichungen werden erst am Schichtende erkannt. | Korrekturen kommen zu spät. Planungsabteilung kann nicht rechtzeitig reagieren. |
| ERP-Shopfloor-Disconnect | Aufträge werden im ERP freigegeben, aber der aktuelle Shopfloor-Status fließt nicht zurück. Keine bidirektionale Anbindung. | ERP-Plan und Realität driften auseinander. Planungsentscheidungen basieren auf falschen Daten. |
| Branche | Typischer Zielwert | Kritischste Dimension | Warum |
|---|---|---|---|
| Automotive (JIT/JIS) | > 98 % | Sequenztreue | Teile müssen in exakter Reihenfolge beim OEM ankommen. Falsche Sequenz = Bandabriss. Vertragsstrafen. |
| Automotive (Batch) | > 90 % | Zeittreue | Liefertermine sind fest. Verspätungen gefährden die Kundenbeziehung und erzeugen Expressfrachtkosten. |
| Metallverarbeitung (Schmieden, Umformen) | > 85 % | Zeittreue + Mengentreue | Rüstzeiten sind lang. Reihenfolge beeinflusst Rüstaufwand. Materialverfügbarkeit (Rohlinge, Wärmebehandlung) bestimmt Machbarkeit. |
| Kunststoff (Spritzguss) | > 88 % | Mengentreue | Kavitätenanzahl, Werkzeugverfügbarkeit und Zykluszeitschwankungen beeinflussen die Ausbringung pro Auftrag. |
| Lebensmittel / FMCG | > 92 % | Zeittreue | Verderbliche Ware. Zeitfenster für Produktion und Auslieferung sind eng. Verspätungen sind nicht nachholbar. |
| Pharma (Verpackung) | > 90 % | Mengentreue + Zeittreue | Chargenfreigabe, Reinigungsintervalle und regulatorische Vorgaben begrenzen die Flexibilität bei Umplanungen. |
Schedule Adherence lässt sich nur messen, wenn zwei Datenquellen verbunden werden: der Plan (aus dem ERP oder APS) und die Ist-Daten (vom Shopfloor). Ohne ein MES, das diese Brücke baut, bleibt Schedule Adherence eine Schätzung am Schichtende.
| Funktion | Was wird benötigt | Wie SYMESTIC das umsetzt |
|---|---|---|
| Bidirektionale ERP-Anbindung | Aufträge werden aus dem ERP ins MES übernommen. Rückmeldungen (Mengen, Zeiten, Status) fließen automatisch zurück. | Bidirektionale Anbindung an SAP R3 (ABAP IDoc), InforCOM (Dateischnittstelle), Navision und weitere ERPs. Mapping von Maschinenzyklen zu Fertigungsaufträgen. Automatisches Rückspielen der Daten ins ERP. |
| Order Monitor (Echtzeit) | Echtzeit-Sicht auf den Auftragsstatus: Welche Aufträge sind geplant, in Produktion, abgeschlossen, auf Fehler? | Order Monitor im Echtzeit-Dashboard: "Orders ready for production / in production / completed / on error". JIT Order Monitoring. Auftragsvorschau und Kundenabrufe. |
| Order Analyzer | Auswertung von Ist-vs-Soll pro Auftrag: Menge, Zeit, Reihenfolge. Analyse nach Maschine, Produkt, Zeitraum. | Order Analyzer: Auswertung von Auftragsdaten nach Segment, Produkt, Zeitraum. Ist-vs-Soll-Vergleich. Trendlinien. Excel-Export. |
| JIT/JIS-Sequenzkontrolle | Überwachung der Auftragsreihenfolge in Echtzeit. Alarmierung bei Sequenzabweichung. | JIS/JIT Order Management: EDI-Inbound (OEM-Abrufe), Sequenzkontrolle, Prognose/Absage/Fertig-Status, Verpackungssteuerung mit Sequenzprüfung. Notfallstrategie bei Sequenzbruch. |
| Fertigungsfeinplanung (APS) | Optimierte Reihenfolgeplanung unter Berücksichtigung von Rüstzeiten, Material, Personal und Terminen. | APS-Modul: grafischer Feinplanungsleitstand, simulationsbasierte Optimierung, 7 gewichtbare Zielkriterien (Rüstaufwand, Personalaufwand, Fertigungsaufwand, Durchlaufzeit, Kapitalbindung, Termintreue, Kapazitätsauslastung). Multiressourcenplanung (Maschinen, Personal, Werkzeuge, Material). |
| Automatische Auftragszustandserfassung | Auftragsstatus wird automatisch aktualisiert, wenn Maschinenzyklen abgeschlossen werden. Keine manuelle Rückmeldung nötig. | Mapping von Maschinenzyklen zu Fertigungsaufträgen. Automatische Stückzahlerfassung. Stillstandserfassung und -begründung. Parts produced information. Container Information. |
Bei Schmiedetechnik Plettenberg hat SYMESTIC die bidirektionale ERP-Integration mit InforCOM umgesetzt: Sobald ein Fertigungsauftrag im ERP freigegeben wird, stehen alle relevanten Arbeitsgänge, Maschineninformationen und Zeitdaten automatisch in SYMESTIC bereit. Während der Produktion fließen Mengen, Zeiten, Stillstände und Statusinformationen direkt zurück ins ERP. Das Ergebnis: ein durchgängiger Datenfluss ohne manuelle Zwischenschritte, der Schedule Adherence erstmals in Echtzeit messbar macht.
Bei Meleghy Automotive wurde dieselbe bidirektionale SAP-Anbindung über ABAP IDoc in sechs Werken ausgerollt. Das Mapping von Maschinenzyklen zu Fertigungsaufträgen und das automatische Rückspielen der Daten ins ERP schafft die Datenbasis, die Schedule Adherence werksübergreifend vergleichbar macht.
Schlechte Schedule Adherence erzeugt Kosten, die in keiner Ausschussstatistik und in keinem OEE-Report auftauchen:
| Kostenart | Wie sie entsteht | Typische Grössenordnung |
|---|---|---|
| Expressfracht | Auftrag wurde nicht termingerecht fertig. Sonderfahrt zum Kunden wird nötig. | 500 bis 5.000 EUR pro Vorfall. Bei Automotive-Zulieferern mehrmals pro Monat. |
| Rüstkosten durch Umplanung | Auftragsreihenfolge wurde geändert. Ungeplanter Rüstvorgang wird nötig. | 15 bis 120 Minuten Maschinenstillstand pro Rüstvorgang. Bei Spritzguss und Schmieden am höchsten. |
| Bestandskosten | Aufträge wurden vorgezogen. Fertigware liegt im Lager, obwohl sie erst nächste Woche gebraucht wird. | Kapitalbindung + Lagerflächenkosten. Bei hochpreisigen Automotive-Teilen erheblich. |
| Vertragsstrafen | Liefertermin wurde nicht eingehalten. Kundenvertrag sieht Konventionalstrafen vor. | 0,5 bis 2 % des Auftragswerts pro Tag Verspätung. Bei Automotive-OEMs vertraglich fixiert. |
| Vertrauensverlust | Vertrieb kann Termine nicht mehr verlässlich zusagen. Kunde sucht alternativen Lieferanten. | Nicht bezifferbar. Langfristig die teuerste Konsequenz. |
Die Verbesserung der Schedule Adherence beginnt nicht bei der Maschine, sondern bei der Verbindung zwischen Planung und Shopfloor:
1. Planungsqualität prüfen: Sind die Planzeiten realistisch? Enthalten sie Rüstzeiten? Ist die Materialverfügbarkeit zum Plantermin sichergestellt? Unrealistische Pläne erzeugen niedrige Schedule Adherence, die niemand auf dem Shopfloor verbessern kann.
2. Echtzeit-Auftragsstatus einführen: Der Order Monitor im MES zeigt in Echtzeit, welche Aufträge im Plan sind und welche nicht. Abweichungen werden sofort sichtbar, nicht erst am Schichtende. Das ermöglicht rechtzeitige Korrekturen.
3. Bidirektionale ERP-Anbindung schaffen: Der Plan aus dem ERP muss automatisch im MES ankommen. Die Ist-Daten vom Shopfloor müssen automatisch ins ERP zurückfließen. Ohne diesen Regelkreis arbeiten Planung und Produktion mit unterschiedlichen Daten.
4. Cherry Picking unterbinden: Das MES steuert die Auftragsreihenfolge. Bediener können Aufträge nur in der freigegebenen Reihenfolge starten. Abweichungen werden dokumentiert und eskaliert. In JIT/JIS-Umgebungen ist diese Sequenzkontrolle nicht optional, sondern überlebenswichtig.
5. Stillstandsursachen analysieren: Ungeplante Stillstände sind die häufigste Ursache für Schedule-Adherence-Verluste. Die OEE-Verfügbarkeitsanalyse und das Downtime Ranking im MES zeigen, welche Stillstände die größten Auswirkungen auf die Termintreue haben.
6. Feinplanung optimieren: Ein APS (Advanced Planning and Scheduling) plant die Auftragsreihenfolge unter Berücksichtigung von Rüstzeiten, Materialverfügbarkeit, Personalkapazität und Lieferterminen. Die optimierte Reihenfolge minimiert den Rüstaufwand und maximiert die Termintreue.
Wie berechnet man Schedule Adherence?
Schedule Adherence = (Plangemäß abgeschlossene Aufträge / Geplante Aufträge) x 100. "Plangemäß" bedeutet: in der geplanten Zeit, Menge und Reihenfolge. Je nach Unternehmen wird die Formel auf eine der drei Dimensionen (Zeit, Menge, Sequenz) fokussiert oder alle drei kombiniert. Ein Auftrag gilt nur dann als plangemäß, wenn er alle drei Kriterien erfüllt.
Was ist ein guter Wert für Schedule Adherence?
Das hängt von der Branche und dem Fertigungstyp ab. In JIT/JIS-Umgebungen (Automotive) liegt der Zielwert bei über 98 %, weil Sequenzabweichungen Bandabrisse beim OEM verursachen. In Batch-Fertigungen liegt der Zielwert bei 85-92 %. Wichtiger als der absolute Wert ist der Trend: Steigt die Schedule Adherence über die Zeit, verbessert sich die Synchronität zwischen Planung und Ausführung.
Was ist der Unterschied zwischen Schedule Adherence und OEE?
Die OEE misst die Effizienz einer Maschine: Wie viel Prozent der theoretisch möglichen Ausbringung wurde erreicht? Die Schedule Adherence misst die Effektivität der Planung: Wurde das Richtige zum richtigen Zeitpunkt produziert? Eine Maschine kann eine hohe OEE haben und trotzdem eine niedrige Schedule Adherence, wenn sie den falschen Auftrag produziert.
Braucht man ein MES, um Schedule Adherence zu messen?
Für eine zuverlässige, echtzeitfähige Messung: ja. Schedule Adherence erfordert den Vergleich von Plan-Daten (aus dem ERP) mit Ist-Daten (vom Shopfloor). Ohne ein MES, das diese beiden Datenquellen verbindet, bleibt die Messung eine manuelle Auswertung am Schichtende, die zu spät kommt, um noch zu reagieren. Ein MES mit bidirektionaler ERP-Anbindung und Order Monitor macht Schedule Adherence in Echtzeit messbar.
Was ist Sequenztreue und warum ist sie wichtig?
Sequenztreue misst, ob Aufträge in der geplanten Reihenfolge abgearbeitet wurden. Sie ist die am häufigsten übersehene Dimension der Schedule Adherence. Wenn Aufträge in falscher Reihenfolge produziert werden (Cherry Picking), leidet der Materialfluss für nachgelagerte Prozesse. In JIT/JIS-Umgebungen kann eine Sequenzabweichung einen Bandabriss beim OEM verursachen. Die Sequenzkontrolle im MES stellt sicher, dass Aufträge nur in der freigegebenen Reihenfolge gestartet werden.
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