Anlagen
Maschinen, Linien, Roboter, Prozessanlagen, Sensorik. Von der Brown-Field-Anlage ohne Kommunikations-Interface bis zur vernetzten modernen Roboterzelle.
Anlagen, Aufträge und Werkswissen auf einem einheitlichen Echtzeit-Datenmodell. Eine Plattform für jeden, der Produktion verantwortet: vom Schichtleiter bis zu CEO und COO, vom Pilotwerk bis zum globalen Standard. In Stunden produktiv.
Eine MES-Plattform muss drei Dinge können: Daten verbinden, in Echtzeit kontextualisieren und in Anwendungen für jede Rolle bringen. Verteilte Datenmodelle sind in Werks-IT-Landschaften häufig: Maschinendaten in einem System, Auftragsdaten in einem anderen, Reports auf einer dritten Datenbasis. Die Folge sind Brüche an den Übergängen und doppelte Pflege.
Die SYMESTIC-Plattform integriert die drei Funktionen in einer einzigen Architektur: drei Ebenen (Verbinden, Verstehen, Handeln) auf einem gemeinsamen Datenmodell. Die symestic AI-Schicht greift über alle drei. Was die Plattform tut, beschreibt diese Sektion. Wo und wie sie läuft, zeigt Sektion 6: Architektur.
→ Technische Architektur im Detail: Sektion 6: Architektur
Anlagen, ERP, Drittsysteme, Mitarbeiter, Produktions-Know-how, standardisiert in einem Datenmodell.
Zur Ebene 1Echtzeit-Kontextualisierung. Ein Datenmodell über alle Werke.
Zur Ebene 2Drei App-Familien plus AI-Schicht, alle auf derselben Plattform-Logik.
Zur Ebene 3Maschinendaten zeigen, was passiert. Erst im Kontext von Auftrag, Material, Schicht, Qualität und Erfahrungswissen wird sichtbar, warum. OEE ohne Auftragsbezug ist nicht aussagekräftig genug: eine Maschine kann mit 95 % OEE laufen und trotzdem das falsche Produkt zur falschen Zeit fertigen. Drittsysteme ohne Anbindung werden zu Daten-Inseln: eine freigegebene QMS-Charge oder ein verfügbarer WMS-Materialbestand bleiben für die Produktion unsichtbar. Fehlerursachen ohne Erfahrungswissen werden immer wieder neu rekonstruiert. Die SYMESTIC-Plattform verbindet fünf Bereiche standardisiert in einem gemeinsamen Datenmodell.
Maschinen, Linien, Roboter, Prozessanlagen, Sensorik. Von der Brown-Field-Anlage ohne Kommunikations-Interface bis zur vernetzten modernen Roboterzelle.
Aufträge, Stücklisten, Materialdaten. Bidirektional: Aufträge fließen rein, Rückmeldungen fließen zurück.
Bewährte REST-API-Integration, kein Rip-and-Replace. Bidirektional integriert: die Plattform setzt auf vorhandene IT-Landschaften auf.
Vom Operator am Shopfloor bis zu CEO und COO. Operatoren, Schichtleiter, Meister, Engineers, Werksleiter, COOs und CEOs. Jede Rolle erhält die Sicht, die sie braucht.
Strukturiert erfasst. Roadmap: ab Q4 2026 über symestic AI semantisch durchsuchbar.
Verbundene Daten werden erst wertvoll, wenn sie ihren Kontext kennen. AI-Funktionen ohne sauberes Datenmodell bleiben Demos und kommen nie in Produktion. Die Verstehen-Ebene führt die fünf Bereiche aus Verbinden in einem einheitlichen Datenmodell zusammen: in Sekunden kontextualisiert, über alle Werke identisch, für jede App und jeden AI-Agenten verfügbar. Das Datenmodell basiert auf dem ISA-95-Standard, in 25 Jahren MES-Praxis weiterentwickelt.
Strukturiert nach dem ISA-95-Standard, in 25 Jahren MES-Praxis weiterentwickelt. Auftrag, Maschine, Schicht, Material, Qualität, Personal: alle Entitäten und ihre Beziehungen sind im Modell definiert, bevor die erste App darauf aufsetzt.
Jeder Datenpunkt erhält in Sekunden seinen Bezug zu Auftrag, Maschine, Schicht und Material. Aus Signalen wird Information.
Identisches Datenmodell über alle Werke. KPIs sind 1:1 vergleichbar, ohne nachträgliche Harmonisierung. Heute auf 143 Standorten in 20 Ländern produktiv im Einsatz.
Saubere Datenflüsse sind die Voraussetzung für produktive AI. Heute trägt die DATA‑HUB drei produktive AI-Funktionen: Übersetzung von Stillstandsgründen, AI-RegEx-Konfiguration und Zusammenfassung von Schichtbüchern. Roadmap: ab Q4 2026 zusätzlich MCP-Server für die Anbindung externer AI-Plattformen wie Claude, ChatGPT, Gemini und Microsoft Copilot.
Apps sind das, was Anlagenbediener, Schichtleiter und Werksleiter tatsächlich sehen, die letzte Meile zwischen Plattform und Produktion. Alle drei SYMESTIC App-Familien laufen auf demselben Datenmodell: einmal eine Anlage angebunden, einmal ein ERP integriert, einmal eine Werkereingabe konfiguriert, und jede App profitiert sofort. Auch künftige Apps profitieren ohne erneutes IT-Projekt. Eine Datenquelle, eine Logik, eine Bedienlogik über alle Apps hinweg, auf einem Datenmodell, das mit jedem neuen Modul mitwächst.
Effizienz messen, Verluste lokalisieren, Verbesserungen quantifizieren: die Sicht von oben, über Schichten, Linien und Werke hinweg.
Aufträge steuern, Werker führen, Stillstände minimieren: der tägliche Takt am Shopfloor, ohne Excel-Inseln und Doppelpflege.
Stillstände vermeiden, Anlagenverfügbarkeit erhöhen, Abweichungen früh sehen, bevor sie zu Ausschuss oder Reklamationen werden.
Cloud-Architektur ist die richtige Antwort auf Skalierung, AI-Integration und multi-werkliche Konsolidierung. Sie ist nicht die richtige Antwort auf Internet-Ausfälle in der Schicht um drei Uhr morgens. Die SYMESTIC-Plattform löst beides: cloud-nativ auf Microsoft Azure, edge-resilient lokal im Werk, mit autarkem Weiterbetrieb bei Cloud-Ausfall.
Microsoft Azure Hosting, Skalierung und Sicherheit aus einer Hand. Multi-Tenant-Architektur mit strikter Datentrennung pro Kunde. Cyber-Security ist im Plattform-Kernel verankert.
Edge-Komponenten für schnelle und sichere Anbindungen pro Anlage, Linie/Prozess bzw. Werk (in Eigenregie).
Für jede Rolle der passende Zugang zur Manufacturing Plattform — vom Operator im Shopfloor bis zum CEO. Alle greifen auf dasselbe einheitliche Datenmodell zu: keine doppelten Wahrheiten, keine Synchronisation.
Der Cloud-Layer trägt die Plattform-Logik: einheitliches Datenmodell, alle Apps und Reports, die AI-Schicht und die MCP-Integration. Microsoft Azure als Plattform.
Software-Komponente für die OPC-UA-Erfassung an modernen Anlagen. Vorverarbeitung direkt an der Quelle. Lokale Pufferung gegen Übertragungsstörungen. Läuft auf der IoT Box oder einer Kunden-VM. Cloud-konfigurierbar.
Hardware für die Anbindung von Anlagen über digitale Signale. Universell anbindbar von der 1995er Steuerung bis zur 2024er Maschine. Optional mit Mobilfunk für Standorte ohne stabile LAN-Anbindung. Auch in mehreren tausend Stück pro Werk skalierbar.
Cloud-edge-nativer Nachfolger unserer bewährten on-premises Traceability-Engine, vollständig in die Plattform integriert. Prozessverriegelungen entlang der Wertschöpfungskette. Lokale Entscheidungsfähigkeit für sicherheits- und qualitätskritische Prozessschritte. Autarkbetrieb bis zu einem Produktionstag bei Cloud-Ausfall.
Fünf Zugangswege zur Plattform für jede Rolle und jede Situation: Web App, Mobile App, Werks-Display, API + MCP, Shopfloor-Clients. → Detail-Ansicht in Sektion 7: Access
Drei Layer, ein Datenmodell. Was am Edge erfasst, gepuffert und kontrolliert wird, fließt in dasselbe einheitliche Datenmodell wie alles andere. Apps, AI-Agenten und Reports sehen die Edge-Daten nahtlos, ohne separate Integration, ohne Daten-Brüche zwischen Edge-Welt und Cloud-Welt. Das ist die strukturelle Voraussetzung für die funktionale Logik aus Sektion 2: Verbinden / Verstehen / Handeln.
Eine Plattform, fünf Zugangswege. Jeder Stakeholder bekommt die Sicht, die zu seiner Rolle passt, auf demselben Datenmodell.
AI in der Produktion verspricht enorme Hebel: Entscheidungsunterstützung, schrittweise Automatisierung, Anomalie-Erkennung. Vieles, was im Markt als AI-Funktion angekündigt wird, läuft heute aber als Demo auf gepflegten Datensätzen oder als Coming-Soon-Eintrag auf einer Roadmap ohne festes Datum. Die SYMESTIC-Plattform unterscheidet konsequent zwischen produktiv lieferbar und in der Roadmap geplant. Heute produktiv: drei konkrete AI-Funktionen: Übersetzung von Stillstandsgründen, AI-gestützte RegEx-Konfiguration und Zusammenfassung von Schichtbuch-Einträgen. Roadmap: schrittweise Erweiterung mit klaren Quartalszielen. Jede Stufe wird Enterprise-ready ausgeliefert, nicht angekündigt.
Drei konkrete AI-Funktionen: namentlich, heute lieferbar. Keine „AI Assistant"-Versprechen, sondern punktuelle AI-Funktionen an konkreten Stellen.
Übersetzt Stillstandsgründe in alle plattform-unterstützten Sprachen: Werker dokumentieren in ihrer Muttersprache, andere Rollen sehen die Übersetzung.
Bei Geräte-Anbindungen erstellt symestic AI die nötigen Datenmuster aus natürlicher Sprache, ohne RegEx-Syntax-Kenntnisse.
Verdichtet Schichtbuch-Einträge auf das, was die nächste Schicht wissen muss. Audit-Trail bleibt unverändert.
Fünf Stufen. Visuell differenziert nach AI-direkt (Lila) und AI-Voraussetzung (Grau-Blau). Jede Stufe wird Enterprise-ready ausgeliefert, bevor die nächste kommt.
Stillstandsgrund-Übersetzung, AI-RegEx für Geräte-Konfiguration, Schichtbuch-Zusammenfassung.
Granulare Permissions und Audit-Log: Plattform-Voraussetzung für sichere AI-Adoption in regulierten Industrien.
MCP Server (Read) mit OEE-Abfragen, Stillstands-Listen und Auftrags-Status. Kompatibel mit Claude, ChatGPT, Gemini und Microsoft 365 Copilot. Plus Reporting Agent.
Datenbasis-Ausbau für nächste AI-Stufen: Connected Order and Material Flow, Part Traceability.
Anomaly Detector mit Mustererkennung auf Prozessdaten. Limited MCP Write Actions mit Human-in-the-Loop-Approval. Workflow Agent startet.
Wie wir AI verantwortungsvoll führen. Drei Anker, alle AI-spezifisch, keine Plattform-Eigenschaften.
Jede AI-Antwort verweist auf die zugrundeliegenden Plattform-Daten. AI ist nachvollziehbar, nicht Black Box.
Schreibende AI-Aktionen erfordern menschliche Bestätigung. Mensch entscheidet, AI assistiert.
Bewusste Reihenfolge: erst Lesezugriff für externe AI-Plattformen (Q4 2026), dann Schreibzugriff mit Approval (Q2 2027). Keine offenen Schreibrechte ohne Audit-Kette.
Datenhoheit, Verschlüsselung, deutsche Rechenzentren, ISO 9001 und DSGVO-Compliance sind Plattform-Eigenschaften. Siehe Sektion 9: Enterprise & Compliance →
Industrieunternehmen wählen ihre MES-Plattform nicht nur nach OEE und ROI. Sie wählen sie auch nach Sicherheit, Audit-Fähigkeit und regulatorischer Anschlussfähigkeit. CISOs, Compliance-Verantwortliche und Lieferanten-Auditoren kommen früh in den Auswahlprozess, und stellen harte Fragen. Die SYMESTIC-Plattform gibt darauf konkrete Antworten: in der Architektur, im Betrieb und in der Roadmap.
Die Plattform wurde 2019 von Grund auf neu entwickelt, mit Cyber-Security als Architektur-Eigenschaft, nicht als Nachrüstung.
Wir unterstützen NIS2-Pflichten durch dokumentierte Plattform-Governance: Audit-Trails, Zugriffskontrolle, Prozess-Dokumentation.
Für Kunden mit erhöhten Datenresidenz-Anforderungen sind deutsche Azure-Regionen auf Anfrage verfügbar.
Wer mit SYMESTIC startet, skaliert eigenständig: weitere Anlagen, weitere Linien, weitere Werke, ohne Beraterprojekt pro Standort. Drei Beispiele aus der Praxis.
Vom Pilot zur Konzernlösung in einem halben Jahr (DE, CZ, HU), eigenständig durch das Kunden-Team.
Ablösung einer bestehenden MES-Lösung in 6 Monaten, vollständige Anbindung in einem halben Jahr.
GMP-Pharma, Skalierung in 3 Wochen. Belegt, dass die Plattform auch Validierungs-Anforderungen trägt.
Selbst einen Proof of Value erbringen oder mit einem MES-Experten den Nutzen für das eigene Werk einschätzen. Beide Wege sind ohne Druck und ohne Vertragsbindung.
Vollzugriff auf die Plattform. Ohne IT-Aufwand, ohne Vertragsbindung. Direkt mit der ersten Anlage starten.
30 bis 45 Minuten mit unserem MES-Experten, Ihre Use-Cases, eine erste Einschätzung des Nutzens. Unverbindlich.
Häufige Fragen, direkte Antworten. Für tiefere Themen verweisen wir auf das Architektur-Whitepaper.