OEE (Overall Equipment Effectiveness): Definition, Faktoren & Formeln
OEE einfach erklärt: Definition, Formel, Benchmarks & Praxisbeispiele. Erfahren Sie, wie Sie Ihre Anlagen effizienter machen.
Ein Digital Maturity Model ist ein strukturiertes Rahmenwerk, mit dem Unternehmen ihren Reifegrad der Digitalisierung systematisch bewerten. Es beschreibt, wie weit digitale Technologien, Prozesse, Organisation und Kultur bereits entwickelt sind – typischerweise in klar abgegrenzten Stufen (z. B. von „analog / isoliert“ bis „voll integriert / adaptiv“).
Der dazugehörige Digital Maturity Index fasst diese Bewertung in einem Score zusammen. Dieser Score erlaubt Vergleiche über Werke, Standorte oder Unternehmen hinweg und macht Fortschritte auf der Transformationsreise messbar.
Digitale Reifegradmodelle für Industrie 4.0 und Fertigung betrachten meist mehrere Dimensionen:
Technologie & IT/OT-Integration (Systemlandschaft, MES/MOM, Cloud, Datenplattform)
Prozesse & Automatisierung (Standardisierung, Workflow-Digitalisierung, Durchgängigkeit)
Daten & Analytics (Data Transparency, KPIs, Real-Time Insights, Advanced Analytics)
Organisation & Kultur (Kompetenzen, Governance, Veränderungsbereitschaft)
Viele Modelle definieren 4–6 Reifegrade, z. B.:
von „Computerisierung / Insellösungen“ über „Vernetzung / Transparenz“ bis hin zu „Predictive / Adaptive“, in denen Systeme selbstlernend optimieren.
Für Produktionsunternehmen beantwortet ein Digital Maturity Model drei zentrale Fragen:
Wo stehen wir wirklich?
Objektive Sicht auf Status quo statt Bauchgefühl („Wir sind schon sehr digital“).
Wohin sollten wir investieren?
Lücken werden pro Dimension sichtbar: z. B. gute Automatisierung, aber schwache Datenbasis oder kein integriertes MES.
Wie schneiden wir im Benchmark ab?
Ein Index macht den Vergleich mit Peers, Konzernschwestern oder Branchen-Benchmarks möglich – oft als Grundlage für Transformationsprogramme in Richtung Smart Factory.
Gerade in Industrie-4.0-Programmen wird ein Digital Maturity Index genutzt, um Industrie-4.0-Technologieeinsatz, Datenfähigkeit und Organisation zu bewerten und daraus Roadmaps abzuleiten.
Ein Digital Maturity Model ist direkt mit MES-Strategien verknüpft:
In niedrigen Reifegraden dominieren Insellösungen, manuelle Rückmeldungen, Excel-Reporting. MES (falls vorhanden) ist oft nur Linien- oder Standort-spezifisch.
In mittleren Reifegraden ist ein MES als Kernsystem etabliert, aber meist on-premise, mit begrenzter IT/OT-Integration und wenig Cloud-/Analytics-Anbindung.
In hohen Reifegraden fungiert ein Cloud-basiertes MES / MOM in Kombination mit einer Manufacturing Integration Platform als Rückgrat für Digital Shopfloor, OEE, Predictive Maintenance und End-to-End-Traceability.
Der Digital Maturity Index kann genutzt werden, um:
Standorte vor MES-Einführung zu bewerten (Business-Case und Prioritäten),
Werke nach Rollout zu vergleichen (welcher Standort nutzt das MES wie gut?),
eine Roadmap zu definieren (welche MES-/Cloud-Funktionen wann sinnvoll sind: erst Transparenz, dann Automatisierung, dann Advanced Analytics).
Für ein Cloud-MES wie SYMESTIC ist ein Digital Maturity Model ein Vertriebs- und Beratungswerkzeug:
Ist-Aufnahme: Bewertung von Transparenz, Shopfloor-Integration, OEE-Nutzung, papierlosen Prozessen, Data Transparency und Real-Time Insights pro Werk.
Zielbild: Definition eines Ziel-Reifegrades (z. B. „Transparenz + digitale Workflows + erste Predictive-Maintenance-Ansätze“).
Roadmap: Zuordnung von SYMESTIC-Use-Cases zu Reifegrad-Stufen – z. B.
Stufe 1–2: MDE/BDE, OEE, Manufacturing Visibility, Digital Shopfloor-Basics
Stufe 3–4: Digital Work Instructions, Manufacturing Process Automation, Smart Maintenance
Stufe 4–5: PAT-nahe Prozessdatenanalyse, KI-gestützte Optimierung
So wird das Digital Maturity Model / Digital Maturity Index vom abstrakten Beratungsbegriff zu einem konkreten Benchmarking- und Entscheidungswerkzeug, mit dem Fertiger ihren Digitalisierungsgrad messen – und gezielt in MES-/Cloud-Lösungen wie SYMESTIC investieren können.
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